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Alfredo Barsuglias* Beitrag trägt den Titel “Enhance your beauty at home”. Seit 2003 beschäftigt sich der Künstler mit dem Thema Schönheit. Er reflektiert und analysiert das komplexe Körper- und Schönheitsideal unserer Tage unter besonderer Berücksichtigung seiner wirtschaftlichen, medizinischen, soziologischen und massenmedialen Hintergründe und Verbreitungsmechanismen. Dabei entstehen Malereien, Objekte und Installationen. Der Ausstellungsraum spielt bei der Konzeption von Barsuglias Arbeiten eine wesentliche Rolle: Meist dient er nicht nur als simple Präsentationsfläche, sondern wird, wie auch im flat1, als Schauplatz für fiktive Geschichten in sein Schaffen integriert und somit Teil seiner Arbeit.
*geboren 1980 in Graz. Lebt und arbeitet in Wien und New York.

Anna Ceehs* Selbstdarstellungen haben starken Plakatcharakter. Sie sind Schnittstellen von Fotografie, Video, elektronischer Musik und wissenschaftlicher Forschung. Das visuelle Vokabular ihrer fotografischen Arbeiten, in denen sie gleichzeitig als Fotografin und als Modell agiert, reflektiert ihren biographischen Background und untersucht die performative Dimension des Mensch-Objekt-Raum-Verhältnisses. Der farbliche Eingriff, der durch die Anwendung der DIY- Inkjet-Print-Verfahren entsteht, erweitert ihre Fotografien um eine weitere Qualität, die des Hyperrealen.
*geboren 1974 in Leningrad. Lebt und arbeitet in Wien.

Gabriele Kaiser-Schanz* widmet sich in ihrem Werkzyklus „KOKON“ (Videoinstallation, 2006/2007) identitätsstiftenden Wandlungsprozessen. “Dabei liegt die Künstlerin, einer pränatalen Situation gleichend, unbekleidet und zusammengekauert in einem lebensgroßen Papierkokon. In der nächsten Sequenz beginnt die Protagonistin langsam mit dem haptischen Erkunden des Innenraumes und versucht sich einen Weg nach Außen zu verschaffen. Die Entpuppung selbst gelingt nur mit großer körperlicher Anstrengung: Mit bloßen Händen bricht die Künstlerin den Kokon auf und kann sich mühsam einen Ausgang erarbeiten, um sich schließlich endgültig der Hülle zu entledigen. Der mühsame Akt des Aufbrechens wird zum Initialmoment, der den erlösenden Befreiungsprozess und die Metamorphose verdeutlicht.“ (Natalie Gaida)
*geboren 1968 in München. Lebt und arbeitet in Essen-Rüttenscheid.

Für ihre 24-teilige Fotoserie „Fallen Blossoms“ (20 x 30 cm, 2006) rückt Christiane Spatt* ihr Dekolleté in den Blickpunkt. Die Fotos zeigen stets denselben Ausschnitt, züchtig verpackt in verschiedene Blusen, Pullover und T-Shirts aus dem persönlichen Fundus der Künstlerin. Nahe dem Herzen hat Spatt, broschenähnlich, Kunstblumen aufgenäht. Sie symbolisieren den Wunsch, etwas zu konservieren und lebendig zu halten bzw. eine Illusion des Lebendigen zu schaffen. Vergebliche Liebesmüh`, denn, wie das titelgebende Sprichwort weiß: „Fallen blossoms don`t return to the branch.“
*geboren 1966 in Innsbruck. Lebt und arbeitet in Wien.

   

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