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Jahresthema 2017/18 Wahrnehmung

Wir erleben die Welt über das, was wir sehen, hören, fühlen,
riechen, schmecken. Also über unsere (Sinnes-)Wahrnehmung.
Aber das ist komplexer, als wir uns das gemeinhin
vorstellen. Schon der Antroposoph Rudolf Steiner
(1861 - 1925) definierte nicht fünf, sondern gleiche zwölf
grundlegende Sinne des Menschen, etwa den Sinn für das
Gesamtempfinden - geht es mir gut, schlecht, fühle ich
mich wohl oder übel? Dazu kommt: Was wir wahrnehmen
und was wir glauben wahrzunehmen, liegen oft weit auseinander.
Dabei ist die Wahrnehmung kein statische Fähigkeit,
die genetisch vorgegeben wird, oder sich anhand der
Umwelt entwickelt. Sie kann gebildet, entwickelt, entdeckt
werden, oder auch verloren gehen.
Die Wandlungs- und Erweiterungsfähigkeit der Wahrnehmung
ist auch eine Chance. Denn die Entwicklung der Gesellschaft
scheint auch an der Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit
der Menschen zu hängen. Wenn wir über
den Tellerrand hinaus blicken, können wir neue Methoden,
Produkte, Formen oder Problemlösungen entwerfen, die
uns aus komplexen Verstrickungen herausführen.
Wie können wir die Wahrnehmungsfähigkeit stärken?
Der deutsche Kunstwissenschaftler Michael Bockemühl
(1943 - 2009) erkennt einen Zusammenhang zwischen
der Fähigkeit der Wahrnehmung und der Begrifflichkeiten
für Dinge. Wahrnehmung erfolgt seiner Theorie nach über
Begriffe und somit über das Wissen (wer weiß, wie eine
Geige klingt, hört sie auch aus einem Ensemblestück heraus,
wer weiß, wie Farben zusammengesetzt sind, sieht
die Einzelkomponenten, usw). Die Erweiterung der Begrifflichkeiten,
also mithin eine kognitive Fähigkeit, führt zu
einer Erweiterung der Wahrnehmung. Umgekehrt, so sagt
Bockemühl: Wenn wir etwas nicht benennen (= einordnen
in ein Wertesystem) können, macht es Angst. “Etwa zu
sehen und nicht zugleich zu deuten, halten wir kaum aus”.
Eine echte Wahrnehmung geht einher mit dem Verstehen
des Wesens des Gegenübers. So könnten etwa Gebärden
als Indiz für eine echte Wahrnehmung gedeutet werden,
als eine unbewußte Spiegelung einer Wahrnehmung über
die Körpersprache. Beispiel Begrüßung, bei der man die
Körperbewegungen des Gegenübers nachahmt. Als Ausdruck
des Verstehens wird man ein bißchen so, wie das
Wahrgenommene, eine Resonanz aus Empathie.
Letztlich lässt sich die Wahrnehmungsfähigkeit gut über
die Rezeption von Kunst steigern, solange man sich aktiv
damit beschäftigt. Das setzt aber ein Bemühen voraus,
etwas was schon Karl Valentin ausdrückte: “Kunst ist sehr
schön, macht aber viel Arbeit”. So wie Wahrnehmung: Sie
ist sehr schön, aber man muss sie mühsam weiterentwickeln.
Das Benefit ist nicht weniger als eine Weiterentwicklung
der Gesellschaft.copyright:k.m.pfeifer





Themenkreise
1. Realität und Schein
2. Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit
3. Wahrnehmen und Verstehen
4. Idendität
5. Wirtschaft und Kunst
6. art week-Thema



about flat1


flat1 ist ein Kunstraum in Wien, der wechselnde, thematische Gruppenausstellungen zeigt. Der Schwerpunkt von flat1 liegt in der Präsentation zeitgenössischer bildender Kunst. Interdisziplinäres in Richtung Musik, Film, Performances bildet ein Zusatzprogramm, das ständig erweitert wird.

Ein Hauptanliegen dieses Kunstraumes ist die Förderung des Austauschs zwischen inter/nationalen KünstlerInnen und das Schaffen von Netzwerken abseits des kommerziell ausgerichteten Galerienbetriebs. Das Programm von flat1 wird von einem Team bildender Künstlerinnen gestaltet, die durch ihre kuratorische Tätigkeit das Spektrum ihres künstlerischen Tuns erweitern.
Unser Kunstraum übersiedelt für das Jahr 2014 in den Stadtbahnbogen 6-7, 1060 Wien (U-Station Gumpendorferstr.).



das flat1 team
karin maria pfeifer
sula zimmerberger



ist ein Kunstraum in Wien, der wechselnde, thematische Gruppenausstellungen zeigt. Der Schwerpunkt von flat1 liegt in der Präsentation zeitgenössischer bildender Kunst. Interdisziplinäres in Richtung Musik, Film, Performances bildet ein Zusatzprogramm, das ständig erweitert wird.
Ein Hauptanliegen dieses Kunstraumes ist die Förderung des Austauschs zwischen inter/nationalen KünstlerInnen und das Schaffen von Netzwerken abseits des kommerziell ausgerichteten Galerienbetriebs. Das Programm von flat1 wird von einem Team bildender Künstlerinnen gestaltet, die durch ihre kuratorische Tätigkeit das Spektrum ihres künstlerischen Tuns erweitern.